Unser letzter Programmpunkt des Tages: Die
Death Railway.

Diese Eisenbahnstrecke zwischen Burma und Thailand wird so genannt, weil im zweiten Weltkrieg die japanische Armee ihre Kriegsgefangenen und asiatische Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen diese Strecke erbauen liess.
Wir laufen zu der „Wooden Bridge“, einer Holzbrücke, aus Mangel an Werkzeugen von den Arbeitern mehrheitlich von Hand erbaut.

Insgesamt starben während des Baus wegen den unmenschlichen Bedingungen und katastrophalen sanitären Zuständen je nach Quelle zwischen 40’000 und 90’000 Arbeiter! Ein unglaubliches Kriegsverbrechen!
In der Nähe der Brücke liegt ein kleiner Felsentempel mit einem goldenen Buddha ausgestattet.


Die Strecke der Death Railway wird zum Gedenken an die Opfer immer noch Instand gehalten und wir können ein kleines Teilstück mit dem Zug mitfahren.

Es ist ein uralter Ratterzug mit offenen Fenstern. Der Fahrtwind bläst uns um die Ohren!

Am Abend dann beschliessen wir uns in Kanchanaburi nochmals eine traditionelle Thai-Massage zu gönnen. Vielleicht haben wir ja das „traditional“ etwas zu sehr betont😆, auf jeden Fall war es alles andere als entspannend und Michael trägt sogar blaue Flecken davon! Brrr.. absolut nix für Weicheier, da war ja die Bali-Massage ein Klacks dagegen…
Beim Heimlaufen über die Brücke amüsieren wir uns dann noch prächtig über die von Thais gefüllten Partyboote auf dem River, auf welchen lautstark mit voller Inbrunst ganz schön falsch Karaoke gesungen wird😂…
